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Das Blinnetal im Obergoms

Von Dorfteil Überrotten führt eine Strasse ins Blinnetal. Beim Punkt 1397 biegt sie scharf rechts ab und führt als Naturstrasse ins Tal hinein. Nach dem Abzweiger hinunter zur Stalenkaplle folgt die Strasse dem Fluss Blinne. Bei der Salzgäbi befindet sich ein kleines Kraftwerk. Hier öffnet sich das Tal und gibt den Blick frei auf das Blinnejoch am Talende. Die Strasse wird zunehend rauher und es folgen mehrere steile Anstiege. Die Hänge sind sehr steinig durchsetzt mit Lärchen. Auf der rechten Talseite erobern Erlenstauden zunehmend die Wiesenflächen. Das Rauschen der Blinne ist ein angenehmer Begleiter. Im Lärch, auf 178o MüM steht die Alphütte. Mit dem Bike kann ich noch weiterfahren bis zum «alte Pür» auf 1850 MüM. Hier ist man umgeben von Mittaghorn, Rappehorn, Ober Rapperhorn, Turbhorn, Blinnejoch und Blinnehorn. Ich bin immer wieder aufs neue Beeindruck von dieser rauhen Landschaft.

Johanna und Leo Garbely bestossen diese Alp mit Rindern. Die beiden sind, so mein Eindruck, sehr verbunden mit dem Tal. Lawinen und Muren verwüsten fast jeden Winter Teile des Tales. Im Frühling ist teilweise ein enormer Aufwand notwendig um die Strasse ins Tal befahrbar zu machen. Mit Hilfe von Freiwilligen kämpfen sie immer wieder gegen die Verbuschung.

Den beiden gebührt ein grosser Dank.

Unter der Webseite www.leos-arventwelt.ch gibt Leo einen spannend Einblick in seine Passion, den Hochgebirgsarven.

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