Johanna hat mir die Webseite angepasst. Grund genug einen ersten Beitrag als Blog zu erfassen.
Heute in einem Monat ist heilig Abend. Eigentlich eine «stade» Zeit. Leider ist die Realität eine andere. Ich versuche mich dieser Hektik möglichst zu entziehen. Mich zieht es nicht in das Einkaufsgetümmel, nicht auf Weihnachtsmärkte. Seit vier Jahren habe ich die Möglichkeit in unsere Ferienwohnung ins Goms zu «flüchten». In der Vorweihnachtszeit kommen die Langläufer hauptsächlich an den Wochenenden. Ich geniesse dann die verschneite Landschaft und wage erste Schritte mit den Langlaufschiern. Viel Zeit verbringe ich an meinem Zeichen – und Schreibplatz. Auf dem Balkon vor dem Fenster habe ich einen Futterplatz für die Vögel eingerichtet. Es ist wie damals in meiner Kindheit. Wir hatten ein Futterhaus vor dem Stubenfenster. Oft lagen wir zu zweit bäuchlings auf dem Stubentisch und schauten dem lebhaften Treiben zu. Die Vögel lernten wir aus einem «Silvabuch» kennen. Früher gab es bei verschiedenen Produkten Silvapunkte. Für eine bestimmte Anzahl Punkte und einen kleinen Geldbetrag konnte man Bücher bestellen. Die Bilder dazu wurden lose mitgeliefert und mussten an der passenden Stelle eingeklebt werden. Mit den Vögeln fühle ich mich seit meiner Kindheit verbunden. Aktuell zeichne und male ich regelmässig Vögel. Im Goms kann ich sie mit dem Teleobjektiv wunderbar fotografieren.

Im Goms sind die Kohlmeisen die häufigsten Gäste, daneben noch Blau – undTannenmeisen und wie überall Spatzen.