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Die Kuh im Dorf lassen…. 17.01.2026

Wieder einmal ein Kuh gezeichnet

Blaise Hofmann hat ein bemerkenswertes Buch mit dem Titel «Die Kuh im Dorf lassen» oder die Herausforderung einer nachhaltigen Landwirtschaft in der Schweiz.

Ein wunderschöner Misthaufen in der Göscheneralp

Gegenüber meinem Elternhaus stand eine Scheune mit zwei Ställen. In den Sommermonaten spazierten die Kühe täglich über die Dorfstrasse auf die Weide. In der Nacht war das Rasseln der Anbindketten und oft auch ein Muhen zu hören. Bis in die 1980iger Jahre waren in unserem Dorf die Kühe noch im Dorf und auch die Miststöcke.

Heute sind die Bauern ausgesiedelt, Miststöcke sind nur noch selten zu sehen, wie der obige auf dem Weg zur Göscheneralp. Die Landwirte stehen oft in der Kritik , sei es bei der Viehhaltung, beim Acker- und Gemüsebau. Sie werden vom Bund mit Millionenbeträgen unterstützt, was viele nicht verstehen können. Am liebsten sehen wir Kühe und Bauern auf den Alpen. Wir erfreuen uns am Geläute der Kuhglocken, am Jodeln der Älpler, an der frischen Alpbutter und dem würzigen Alpkäse. Die jährliche Fernsehserie «z’Alp» erfreut sich über hohe Zuschauer Quoten.

Blaise Hofmann zeigt in seinem Buch auf, wie sich die Landwirtschaft in den letzten 70 Jahren verändert hat. Ein sehr, sehr lesenswertes Buch.

Alpabzüge ziehen die Zuschauer an

Ziegen als Pfleger der Alpen

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