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Die Wanderfalken brüten

Im Nistkasten auf dem Hochkamin der Kehrichtheizkraftwerke an der Josefstrasse in Zürich brütet auch dieses Jahr ein Wanderfalkenpaar. Das war bereits im vergangen Jahr der Fall. Am 7. März lag das erste Ei in der Kuhle im feinen Kies des Nistkastens. Im Abstand von jeweils zwei Tagen legte das Weibchen 3 weitere Eier. Bei einer Brutzeit von 29 Tage, sollte das erste Kücken am Ostersonntag, 5. April ausschlüpfen. Ich bin gespannt und freue mich auf diesen Moment.

Am 9. März lag das zweite Ei im Nest. nur ganz wenig zu erkennen.

Die Eier werden vom Weibchen ausgebrütet. Es hat am Bauch einen federlosen Bereich, so dass die Körperwärme direkt auf die Eier wirken kann. Wenn das Weibchen zum Fressen und Koten ausfliegt, werden die Eier vom Männchen warm gehalten. Es ist jeweils eine kleine Zeremonie bis er endlich auf den Eiern sitzt. Dieses Jahr bringt der Terzel (Männchen) kein Futter an den Horst. Man weiss, dass die Vögel einen Standort haben, wo das Männchen das Futter für das Weibchen deponiert.

Alle 2 -3 Stunden dreht sich das Weibchen und dreht gleichzeitig die Eier, so dass sie von allen Seiten gewärmt werden. Es legt sich so hin, dass es mit einem Aug einen Blick auf den Eingang hat. Das Männchen meldet sich mit seinem eigenartigen Lauten an wenn es kommt. Er schleicht dann seitlich der Wand entlang und wartet scheu, bis das Weibchen ausgeflogen ist. Das schaut er die Eier an und gibt Laute von sich. Recht aufwendig und kompliziert legt er dann die Eier zurecht und schiebt sie sich unter den Körper.

Weibchen: 40 – 50 cm, 900 – 1300 Gramm, Männchen: 38 – 45 cm, 550 – 750 Gramm.

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