
Eine Tour ins Binntal, bis nach Feld gehört zu jedem Sommer. Dieses Jahr war Radweg nach Brig bereits im Mai durchgehend befahrbar. Das galt auch für die Twingischlucht, inkl. den Weg über die Römerbrücke nach Grengiols oder Mörel. Im Mai ahnten wir noch nicht was für ein Sommer 2026 wir erleben werden. Im Juni war ich drei Wochen nicht im Goms. Als ich zurück kam, war der «Heuet» bereits zum grossen Teil vorbei.

Noch war alles grün und es regnete immer wieder. Die neuen Fahnen beim Sitzplatz flattern noch sanft im Wind. Das sollte sich im Juli ändern. Im Juli und August blies er oft sehr stark vom Nufenen hinunter und dann talauswärts. Das Fahren gegen den Wind kostete Kraft und auch Strom vom E-Bike.

Die Biketouren zur Vermigelhütte und zur Maigelshütte sind jedes Jahr schön. Beim Aufstieg öffnen sich neue Geländekammern, die Hütten werden erst am Ende der Tour sichtbar.

Unsere Freunde waren auf dem Campingplatz in Disentis in den Ferien. Mein Besuch startet ich auf dem Oberalppass. Bis Tschamutt fuhr ich auf der Strasse, dann wechselte ich auf den Bikeweg auf der rechten Talseite. Eine abwechslungsreicher Weg, ideal für meine Bike Technik. im zweiten Teil wählte ich den Weg über Plaun Tiatscha (1600MüM) und konnte anschliessend über Mumpe Medel nach Disentis hinuntersausen. Für den Heimweg wählte ich die Bahn.
Bei einer zweiten Tour wählte ich bereits bei Canals den Bikeweg entlang der Galerie der Bahn. Oberhalb Tschamutt führte der schmale Wiesenweg entlang eines steilen Hanges, ich war gefordert. Mein Ziel war Ilanz, die erste Stadt am Rhein. Mein Computer zeigte am Abend 70 Km, 450m Aufstieg und total 2400 Abfahrt. (inkl. Abfahrt vom Oberalp nach Andermatt)

In diesem Sommer war ich bereits drei Mal zu Besuch bei Elisabeth Mattli in der Göscheneralp. Ein Genuss ist die Einkehr bei Sereina im Restaurant Göscheneralp. Auf dem Bild ein Salat mit Crêpes mit Ziegenkäsefüllung.

Mein Freund Sepp begleitete mich auf der Tour zur Musenalphütte im Isental. Der Aufstieg ab Isleten am Vierwaldalstättersee hinauf zur Talstation der Musenalpbahn war oft gegen 15 – 20% steil. Ich war gefordert. Wurde aber mit einer Fahrt in einem Niederbergerschiffli belohnt. Die Aussicht war beeindruckend.

Zum Glück zogen regelmässig Gewitter über die Berge und auch durchs Tal.

Auf dem Gibidumpass mussten wir uns, zusammen mit unseren Freunden Peter und Astrid entscheiden, ob wir die 17 Km Abfahrt durchs Nanztal wagen sollten. Ein Einheimischer der am Gibidumsee picknickte, meinte: «Wenn ein Auto hinauffährt, fährst du auch hinunter». Wir wagten die Abfahrt und haben es geschafft.

Diese Fahrt hinter dem Wasserfall durch sieht spektakulärer aus, als sie es ist.

Auch auf den Sattel beim Breithorn haben wir es mit Astrid und Peter geschafft. Ab Ernen nach Heiligkreuz im Binntal, dann hinein ins Saflisch und hoch zum Furggerchäller auf 2430 MüM. Eine Tour die ich im Oktober nochmals wagen werde, wenn die Lärchen goldig leuchten.
Am 13.8. kehre ich wieder zurück ins Goms. Dann ist es bereits frühherbstlich, ideal für weitere Biketouren. Meine Ziele wären, der Ritomsee, die Äbnimatte im Binntal, der Gämschfax und Chäserstatt.